kanibalen - nachrichten, menschenfresser früher und heute

Montag, 18.07.2005
Kamtschatka: Zwei Menschenfresser festgenommen
Die Polizei von Petropawlowsk-Kamtschatka hat zwei Obdachlose festgenommen, die im Oktober 2004 einen Mann getötet und teilweise aufgegessen haben sollen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sind die Männer geständig, erst die Wertsachen ihres Opfers verkauft und dann die Leiche in einen Wald geschleppt zu haben, wo sie einige Körperteile verzehrt hätten. (ld)
www.aktuell.ru
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 seit 3o.dez.2oo5


Menschenfresser erwiesen sich
als hervorragende Zimmerleute
Dass Holz in allen Kulturen als ideales Baumaterial eingesetzt wurde und wird, ist jedermann bekannt. Dass jedoch vom zentralafrikanischen Stamm der Mungbattu schon die Vorläufer unserer Fertighäuser in Holzständer-Bauweise hergestellt wurden, dürfte weniger bekannt sein. Die Mungbattu hatten eine hochstehende Kultur entwickelt und galten als geschickte Zimmerleute, die ohne jede Maschine auch große Hallen bauen konnten. Und dabei waren die Mungbattu auch noch Menschenfresser!

Der deutsche Afrikaforscher Dr. Schweinfurth drang 1870 zu den Mungbattu vor. Er war der erste, der Pygmäen zu Gesicht bekam, von denen bis dahin in Gelehrtenkreisen immer nur nebulös gemunkelt worden war. Dr. Schweinfurth hielt sich zunächst beim Stamm der Niam-Niam auf, die ebenfalls Menschenfresser waren und die Arme und Füße der Opfer zur Abschreckung an Bäumen und Pfählen festbanden. Der Stamm betrieb ausgedehnte Bananenpflanzungen, der König hatte um die 500 "Weiber". Der Forscher berichtet anerkennend von kunstvollen, "niedlichen" Hütten, in denen die Menschen wohnten.

Der Nachbarstamm der Mungbattu wurde von König Munsa regiert. Lassen Sie uns aus dem Tagebuch des Afrikaforschers zitieren:

"Eine erquickende, würzige Luft strich durch die Landschaft. Vor den Häusern der Eingeborenen prangten riesige Feigenbäume....Wir wandten unsere Schritte der zweitgrößten der königlichen Palasthallen zu. Hier harrte einer der Beamten des königlichen Hauses. Schweigend ergriff er meine rechte Hand und geleitete mich ins Innere, mitten durch die Reihen hunderter Trabanten und Vornehmen des Volkes. Diese saßen in vollem Waffenschmuck auf ihren hübsch geschnitzten Bänken, in Reih und Glied nach Rang und Würden geordnet. Das Ganze glich der Zuhörerschaft in einem großen Konzert...Vor allem aber fesselte meine Aufmerksamkeit die Halle selbst. Sie hatte 100 Fuß Länge, 40 Fuß Höhe und 50 Fuß Breite. Alles Holzwerk an ihr schien glänzend braun poliert und wie frisch gefirnißt."

Dr. Schweinfurth schildert dann seine Begegnung mit dem Kannibalenfürsten König Munga, "von dem das Gerücht ging, er esse täglich Menschenfleisch". Es wurden Geschenke überbracht, alles verlief wohlgeordnet und in voller Harmonie. Der Forscher, der schon die "hübsch" geschnitzten Sitzbänke und die Halle aus Holz (etwa 33 m lang, 13 m hoch und 17 m breit) bewundert hatte, kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, als am folgenden Morgen Stammesangehörige an seinem Zelt erschienen - und sozusagen ein Fertighaus mitbrachten, nämlich das vierkantige Gestell eines Unterhauses und das dazugehörige Giebeldach. In wenigen Minuten war der Forscher stolzer Hausbesitzer geworden!

Der Stamm der Mungbattu, dessen Krieger gleichzeitig geschickte Zimmerleute waren, wurde um 1880 von arabischen Sklavenhändlern ausgerottet. Und damit verschwand ein Stamm, der trotz des Kannibalismus auf einer hohen Kulturstufe stand. 
www.holzland.de


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Freitag, 1. Oktober 2004
Menschenfresser
Mord - al dente

Die Gebärmutter kaut sich angeblich ausgezeichnet. Und der Penis wird zäh, wenn man ihn zu lange in der Pfanne brät. Wer das wissen will? Henner Kotte und Christian Lunzer haben zumindest ein Buch darüber geschrieben. In "Mörder, Monster, Menschenfresser“ geht es um 15 Fälle von Kannibalismus. Und man möchte eigentlich meinen, dass da wohl nur Kino-Kannibale Hannibal Lector das Wasser im Munde zusammenläuft.
 
Glaubt man jedoch einer Hochrechnung, die die Autoren erwähnen, dann kommt auf 1.000 Tötungsdelikte immerhin ein kannibalischer Fall. Und das scheint wiederum ganze Massen anzuziehen: Schließlich zeigen doch nicht nur jüngste Fälle wie etwa der Kannibale von Rotenburg, der sich 2002 mit seinem Opfer über das Internet verabredet hatte, dass Kannibalismus durchaus medientauglich ist. Das Unvorstellbare nimmt plötzlich (Buch)Form an.
 
Das Vorwort als "Vorspeise"
 
So entlarven die Autoren am Ende ihres Vorwortes, das sie sinnigerweise "Vorspeise" nennen, denn auch gleich die Sensationsgier des Lesers: "Wir haben recherchiert, Sie lesen. Aus welchem Grunde?" - Übrigens, diese Frage stellt sich der Leser während der Lektüre immer wieder. Und nicht immer zugunsten der Autoren.
 
Kotte und Lunzer verharren nämlich in der bloßen Deskription der Fallgeschichten und ihrer Hauptpersonen. Eine fundierte Analyse findet nicht statt. Und nach anfänglichem Ekel merkt der Leser daher dann doch erschreckend schnell, dass selbst Kannibalismus irgendwann eintönig wird.
 
Das Blut spritzt förmlich
 
Da hilft es auch nur wenig, dass es das Autoren-Duo durchaus versteht, die Fälle, die von der Wende des 19. Jahrhunderts bis in die Neuzeit hinein datiert sind, teilweise so "anschaulich" zu beschreiben, dass man das Blut förmlich spritzen sieht. Aber wenn schon eine Ausstellung von konservierten Leichenteilen ("Körperwelten“) Hunderttausende in ihren Bann zieht, dann hat vielleicht auch so ein Buch seine Berechtigung.
 
Geradezu naiv klingt meist die Begründungen der Täter in dem Buch: "Ich wollte nur sehen, wie ein Mensch inwendig aussieht." Meist wurden die Täter als Kinder vernachlässigt, meist waren sie aber auch einfach nur ganz "normale" Mieter, die von Nachbarn als "ruhige Zeitgenossen" beschrieben wurden. Wenn da nicht diese ständigen Klopf- und Säggeräusche aus der Wohnung gekommen wären ...
 
Sexuelle Befriedigung
 
Glaubt man den geschilderten Fällen, dann steht Kannibalismus meist eng in Verbindung mit sexueller Befriedigung. Häufig wird beschrieben, wie die Täter den toten Körper ihrer aufgeschnittenen Opfer vergewaltigen oder über ihm masturbieren - bevor die Leiche entsorgt wird: im Kochtopf oder im Garten.
 
Zu einigen Fällen haben die Autoren je ein Porträtfoto in schwarz-weiß gestellt. Und als Leser ertappt man sich bei dem Versuch, dem gezeigten Gesicht irgendetwas bestialisches abzugewinnen. Es will jedoch nicht so recht gelingen. So wird wieder einmal deutlich, dass man seinen Mitmenschen eben nur vor die Stirn schauen kann. Und dabei sollte es auch bleiben ...
 
Marc Raschke
 
Henner Kotte/Christian Lunzer: "Mörder, Monster, Menschenfresser", Wien 2004, Überreuter-Verlag, 208 Seiten, 19,95 Euro.
www.n-tv.de
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 Hintergrund:
Fälle von Kannibalismus
Kassel - Fälle in denen Kannibalismus eine Rolle spielte hat es in der Kriminalgeschichte immer wieder gegeben. Die dpa dokumentiert besonders bekannte Fälle:

Kasachstan: Prostituierte ermordet

In der mittelasiatischen Republik Kasachstan wurden im Oktober vergangenen Jahres zwei Männer zum Tode verurteilt, weil sie sieben junge Prostituierte ermordet und die zerstückelten Leichen zu Schaschlik verarbeitet hatten. Das Menschenfleisch aßen sie selbst oder boten es nichts ahnenden Verwandten an.

 In der weißrussischen Hauptstadt Minsk nahm die Polizei im Oktober 2001 sechs Menschen fest, weil sie einen Mann getötet und seine Leber gegessen hatten.

Deutschland: Gepökeltes Menschenfleisch

Karl Denke und Fritz Haarmann gehören zu den bekanntesten Mehrfachmördern in Deutschland zu Beginn des Jahrhunderts.

 Denke ermordete während des Ersten Weltkrieges 26 Männer und fünf Frauen. Bei ihm wurden Behälter mit gepökeltem Menschenfleisch gefunden.

Von 1918 bis 1924 tötete Haarmann mindestens 26 junge Männer in Hannover und trank zum Teil ihr Blut. Möglicherweise hat er sogar mehr als 100 Jugendliche umgebracht. Er wurde im April 1925 geköpft.

In Deutschland machte zum letzten Mal im März 1995 ein Mann als "Menschenfresser" Schlagzeilen:
Ein 33-Jähriger, der wegen Raubmords an seinem 81 Jahre alten Lebensgefährten zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, hatte während des Prozesses behauptet, die Innereien seines Opfers gegessen zu haben. Ob das zutraf, wurde nie geklärt.

Finnland: "Satanskult"

In Finnland mussten sich im März 1999 drei junge Männer und eine Frau wegen Kannibalismus und Mordes vor Gericht verantworten: Die Anhänger eines "Satanskults" sollen ein Gruppenmitglied gefoltert, umgebracht und teilweise verzehrt haben.

Einen Monat zuvor hatte die Polizei in Venezuela einen Mann festgenommen, der sich selbst als Kannibalen bezeichnet hatte: "Ich bin seit zwei Jahren Menschenfresser, esse aber keine Frauen, weil sie niemandem etwas antun", erklärte der Mann, dem die Ermordung von mindestens zehn Menschen zur Last gelegt wurde.

Italien: Tochter ermordet

Im März 1998 sorgte in Italien der Prozess gegen einen 30-Jährigen für Aufsehen: Der Mann soll seine zweijährige Tochter ermordet und den Leichnam teilweise gegessen haben - jedenfalls warf ihm das die ältere Tochter vor.

USA: "Kannibale von Milwaukee"

Jeffrey L. Dahmer, der "Kannibale von Milwaukee", beging in den USA 17 bestialische Morde. In seiner Wohnung wurden tiefgefrorene gekochte und verweste Überreste seiner Opfer gefunden. Im Februar 1992 wurde er zu 15 Mal lebenslanger Haft verurteilt. 1994 wurde Dahmer im Gefängnis von einem Mithäftling getötet.

Russland: "Monster von Rostow"

Der Russe Andrej Tschikatilo, ein studierter Philologe, soll 52 brutale Morde vor allem an Frauen und Kindern begangen haben. Die Geschlechtsteile einiger Opfer aß er auf. "Wenn ich Blut sah und den Todeskampf, fühlte ich Befriedigung", hatte er bei seiner Vernehmung ausgesagt. Als "Monster von Rostow" wurde Tschikatilo 1992 zum Tode verurteilt und hingerichtet.

dpa
rhein-zeitung.de

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16. Januar 2003 
Ermittlungen gegen Menschenfresser-Sekte

Neue Berichte über Ritualmorde und Kannibalismus schockieren Deutschland. Mehrere Opfer von Sexualverbrechen haben im ZDF Hinweise auf solche Taten gegeben. Zwei Frauen und ein Kind berichteten von Folter und grausamen Morden bei schwarzen Messen. Teile der Opfer seien gegessen worden.
www.spiegel.de
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15.01.2003
Kriminalität: Staatsanwaltschaft Trier ermittelt gegen Menschenfresser-Sekte

Die rheinland-pfälzischen Ermittler gehen ungeheuerlichen Vorwürfen nach: In Deutschland sollen Mitglieder einer Sekte bei okkulten Handlungen Vergewaltigungen und Morde begangen haben. Angeblich wurden auch Kinder getötet und anschließend gegessen.
 www.spiegel.de

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 03.12.2001
Anthropologie: Gesprächsprotokolle von Kannibalen

Seit Jahrhunderten gelten Kannibalen als primitive Barbaren. Die Wari-Indianer Brasiliens allerdings verspeisten ihre Mitmenschen aus Mitgefühl.
www.spiegel.de

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 11.09.2000
Archäologie: Menschenfresser in Nordamerika entdeckt

Vor 850 Jahren wurde eine Siedlung in Colorado ausgelöscht. Jetzt haben Forscher aufgeklärt, was mit den Bewohnern passierte: Sie landeten wahrscheinlich im eigenen Kochtopf.
www.spiegel.de

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 07.09.2000
US-Geschichte: Menschenfresser vertilgten ganze Siedlung

Erstmals wurde Kannibalismus unter den frühen Bewohnern Nordamerikas belegt: In Kochtöpfen fanden sich Spuren menschlichen Muskelfleisches.
www.spiegel.de
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 01.10.1999
Archäologie: Gruseliger Fund deutet auf Kannibalismus unter Neandertalern

In einer Höhle in Südfrankreich haben Forscher eine Entdeckung gemacht, die darauf schließen lässt, dass einige Neandertaler Menschenfresser waren.
www.spiegel.de
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12.12.2002
Grenzüberschreitungen: Mord vor laufender Kamera

Seit rund dreißig Jahren kursieren Gerüchte über eine Filmer-Szene, die vorzugsweise im Verborgenen agiert: Da werden Menschen vor laufender Kamera getötet, manchmal sogar gegessen. Im Web hat diese Szene neue Vertriebs- und Kommunikationswege gefunden.
www.spiegel.de
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12.12.2002
Interview zum Kannibalismus-Fall: "Für den Täter die höchste Form sexueller Befriedigung"

Dass ein Täter sein Opfer mit dessen Zustimmung malträtiert, umbringt und dann verspeist, stößt an die Grenzen des Vorstellbaren. Wie es dazu kommen kann, dass Menschen zu Kannibalen werden, erklärte der Psychologe und Leiter der Kriminologischen Zentralstelle in Wiesbaden, Rudolf Egg, gegenüber SPIEGEL ONLINE.
www.spiegel.de

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Kannibalen am Kyffhäuser?
Doku. Waren unsere Vorfahren Menschenfresser? Ausgrabungen in bronzezeitlichen Kulthöhlen in der Nähe des Kyffhäuser - ein Bergrücken im Harz - lassen den Verdacht aufkommen. Hier fand man über 1000 Menschenknochen mit verdächtigen Schnitt- und Brandspuren.

berlinerkurier textarchiv


Datum:    29.10.1997
Ressort:    TV
Autor:    -
Seite:    32
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berlinerkurier textarchiv

Datum:    13.12.2002
Ressort:    Lokales
Autor:    *Keikus, Claudia*, *Mahmoud, Karim*
Seite:    02

 

Die grausamen Morde der Kannibalen
Im Internet ging der "Metzgermeister" auf Opfersuche - und fand einen Berliner

n Kannibalismus. Das sind die drei Aufsehen erregendsten Fälle der letzten Jahre: Joachim Kroll, der Menschenfresser von Duisburg, killte innerhalb von 20 Jahren 14 Leute. 1960, nach seinem sechsten Mord, kam er offenbar auf den Geschmack von Menschenfleisch. Am 3. Juli 1976 stürmte eine Spezialeinheit der Polizei sein Appartement und fand Säcke voll von Fleisch im Gefrierschrank und einen Topf auf dem Herd, in dem gerade Karotten, Kartoffeln und die Hand eines vermissten Mädchens (4) gekocht wurden.

Jeffrey L. Dahmer aus Milwaukee (USA) beging 17 bestialische Morde an Jungen. Er betäubte die Opfer, goss Säure in ihren aufgebohrten Schädel und aß sie hinterher auf.

Der Russe Andrej Tschikatilo, ein studierter Philologe, hat 52 Morde vor allem a. n Frauen und Kinder begangen. Er fraß bevorzugt die Geschlechtsteile. Das "Monster von Rostow" wurde 1992 zum Tode verurteilt und hingerichtet. kei/km

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berlinerkurier textarchiv

Datum:    28.02.2001
Ressort:    Allgemeines
Autor:    -
Seite:    22

 

Kannibalen in der Römerzeit
AUS ALLER WELT

LONDON - Britische Wissenschaftler haben neue Hinweise für Kannibalismus in der Römerzeit gefunden. Archäologen der Universität Bristol entdeckten nahe der Grafschaft Glouces-tershire aufgeschlitzte Oberschenkelknochen -"Klassisches Merkmal für die Menschenfresserei", so die Forscher.

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01.01.03 10:36
Betrunken Russin verspeist Bekannte 
Quelle: www.n24.de
Eine betrunkene Frau aus Penza/ Russland hat eine Bekannte nach einer Auseinandersetzung ermordet und danach Teile ihres Körpers aufgegessen. 
Vor den Augen anderer hat die Frau die Leiche aufgeschlitzt und Herz und Leber entnommen, um diese dann später mit ihrem Mann aufzuessen. Im Verhör sagte die Frau, dass sie auch öfter mal Hunde und Katzen isst. Sie wollte eben wissen, wie das Fleisch des Menschen schmeckt.

 

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berlinerkurier textarchiv

Datum:    20.07.2001
Ressort:    Allgemeines
Autor:    -
Seite:    20

 

Ur-Europäer
NACHRICHTEN

SAN SEBASTIAN - Dicke Knollnase, tief liegende Augen unter wulstigen Brauen: So sahen unsere Vorfahren einmal aus - vor 800 000 Jahren (Foto). Spanische Wissenschaftler haben jetzt den Kopf des vermutlich ältesten Europäers nachgebildet. Der Schädel des zehn Jahre alten Jungen war vor sechs Jahren in einer Höhle nahe der nordspanischen Stadt Gran Dolina gefunden worden. Er war damals vermutlich Kannibalen zum Opfer gefallen. Der , als "Menschenartiger" Hominide genannt, ist jetzt in einer Ausstellung in San Sebastian zu sehen.

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berlinerkurier textarchiv

Datum:    13.01.2001
Ressort:    Allgemeines
Autor:    -
Seite:    24

 

Anklage gegen Kannibalen
GREAT FALLS - Eine Schauer-Geschichte: Im US-Staat Montana ist ein Mann wegen Mordes und Kannibalismus angeklagt worden. Der 43-jährigen, Nathaniel Bar-Jonah soll einen Zehnjährigen auf dem Schulweg entführt, ihn getötet und dann zum Essen zerstückelt haben.

Das Schlimmste: Die Polizei befürchtet, dass das grausige Schicksal des Jungen kein Einzelfall ist. Unter Bar-Jonahs Garage wurden Knochenteile entdeckt. Sie stammten von anderen Jungen...

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berlinerkurier textarchiv

Datum:    09.02.1996
Ressort:    -
Autor:    -
Seite:    28

 

Russische Kannibalen


MOSKAU - Gleich zwei Fälle von Kannibalismus sind in Rußland aufgeflogen. In Krasnodar wurde ein Mann verhaftet, der gerade Menschenfleisch briet, in der sibirischen Stadt Kemerowo gestand ein Kannibale, einen Mann getötet und mit Zechgenossen verspeist zu haben.

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21.01.03 14:18
Kannibale in Indonesien Ahnungsloser Vater bekommt Mensch serviert 

Quelle: www.spiegel.de

Ein erneuter Kannibalismusfall ist in Indonesien bekannt geworden. Der 30-jährige Sumanto servierte seinem Vater Teile einer verstorbenen 80-jährigen Nachbarin und erklärte ihm, es sei Ziegenfleisch. 
Die Polizei hat mehrere auf einer Servierplatte angerichtete Leichenteile sichergestellt. Es wurden zudem in Sumantos Haus, 400km südöstlich von Jakarta, vertrocknete Genitalien zweier Männer entdeckt. 

In Indonesien ist Kannibalismus nicht strafbar. Gegen Sumanto wird nur wegen Leichenschändung ermittelt. Er glaubt, übernatürliche Kräfte durch das Essen von Menschenfleisch zu erringen und wird nun von einem Psychiater behandelt. 

 

 

Hingerichteten Organe entnommen Washington -

In China mit den Organen hingerichteter Menschen Handel getrieben. Ein chinesischer Arzt hat dem US- Kongress bestätigt, dass die Organe von zum Tode verurteilten Häftlingen später für Transplantationen entnommen und an Kliniken vergeben werden. Manchmal sogar, wenn die Häftlinge noch nicht klinisch tot waren. Wang Guoqi: "Ich selbst habe Haut und Hornhaut von über 100 Leiche entnommen."


http://homoinformatikus.de/


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berliner zeitung, 6. oktober 2oo4
 
KRIMINALITÄT

Anstreicher unter Verdacht des Kannibalismus
Neuköllner soll Mann getötet und zerstückelt haben
Katrin Bischoff und lutz Schnedelbach

Lesen Sie auch:
• Das Herz des Toten lag im Kühlschrank
• Der Tatort
BERLIN, 6. Oktober. Die Polizei hat am Dienstagabend im Schlafzimmer einer Wohnung in der Neuköllner Kopfstraße die zerstückelte Leiche eines 33-jährigen Mannes gefunden. Im Kühlschrank entdeckten die Beamten die inneren Organe des Toten. Zuvor hatte sich der 41-jährige Mieter der Maisonette-Wohnung bei der Polizeiwache in der Rollbergstraße gemeldet und gestanden, den Mann getötet zu haben. Ein Gerichtsmediziner stellte fest, dass das Opfer erstochen worden war. Die Polizei nahm den 41-jährigen arbeitslosen Anstreicher fest. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen Mordes beantragt. Unklar blieb bisher, ob der Mann Teile des Toten gegessen hatte.

Bei seiner Vernehmung durch Kriminalisten der Mordkommission gab der mutmaßliche Täter an, sein Opfer vor einiger Zeit in einem Homosexuellen-Chat im Internet kennen gelernt und verabredet zu haben. Am Dienstag trafen sich die beiden bereits zum dritten Mal in der Neuköllner Wohnung. Wie die Polizei mitteilte, sei es dort einvernehmlich zu sado-masochistischen Sex-Spielen gekommen. Dabei wurde der 33-jährige Mann, ein Lehrer aus Friedenau, mit einem Schraubendreher getötet. Anschließend trennte der Täter die Beine der Leiche ab und nahm die inneren Organe heraus.

Parallelen zu Rotenburg-Fall

Es sei bei der Zerstückelung des Toten nicht nur um die Beseitigung der Leiche gegangen, hieß es am Mittwoch aus dem Berliner Landeskriminalamt. So gebe es durchaus Parallelen zu einem Kannibalismus-Fall aus dem Jahr 2001 im hessischen Rotenburg an der Fulda.

Im März des Jahres hatte der 42-jährige Armin Meiwes einen 43 Jahre alten Berliner Elektrotechnik-Ingenieur im beiderseitigen Einvernehmen geschlachtet und Teile des Toten verspeist. Auch damals hatten sich Täter und Opfer beim Internet-Chat verabredet. Anders als im Rotenburger Fall gebe es bei der Tat in Neukölln jedoch keine Hinweise darauf, dass der Lehrer seinen Tod verlangt habe, hieß es.

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Das Herz des Toten lag im Kühlschrank
41-Jähriger erstach seinen Liebhaber, weidete die Leiche aus und ging dann zur Polizeiwache
Katrin Bischoff und Lutz Schnedelbach


 
 
Lesen Sie auch:
• Anstreicher unter Verdacht des Kannibalismus
• Der Tatort

Die Tagesschau war gerade zu Ende, als am Dienstagabend ein 41-jähriger Mann aus Neukölln in die Polizeiwache 55 an der Rollbergstraße kam. Ruhig und gelassen sprach Ralf M. die Beamten an. Dann sagte er ihnen, in seiner Wohnung liege ein toter Mann. Er selbst habe diesen getötet. Sofort fuhren Polizisten mit einem Streifenwagen zu der Adresse an der Kopfstraße in Neukölln, die Ralf M. nannte. Die Beamten hatten damit gerechnet, einen Toten zu finden - aber auf das, was sie in der Wohnung von Ralf M. sahen, waren sie nicht gefasst. Im Schlafzimmer lag die zerstückelte Leiche eines Mannes. Der Oberkörper war ausgeweidet worden. Herz, Lunge und die anderen Organe des Mannes fanden die Beamten in der Küche im Kühlschrank. Die Arme und Beine lagen abgetrennt neben dem Torso. "Es sah aus, wie auf einem Schlachthof", sagte ein Ermittler am Mittwoch. Womöglich, vermuten die Beamten, hatte Ralf M. von dem Fleisch des Toten gegessen.

Ein Gerichtsmediziner stellte fest, dass das Opfer erstochen worden war. Ralf M. wurde festgenommen, gegen ihn wird nun wegen Mordes ermittelt. "Es wurde Haftbefehl beantragt", sagte ein Polizeisprecher. Der gelernte Maler Ralf M. ist seit einiger Zeit arbeitslos. In seiner Vernehmung gab er an, sein 33-jähriges Opfer mit einem Schraubendreher getötet zu haben.

Bei dem Toten handelt es sich um Joe B., einen Lehrer aus Friedenau. Ralf M. sagt, er habe ihn im Internet in einem Homosexuellen-Chat kennen gelernt. Daraufhin hätten sie sich getroffen - am Dienstag zum dritten Mal und zwar in der Maisonette-Wohnung von Ralf M.. "Der Tatverdächtige gab an, dass es in der Wohung einvernehmlich zu sexuellen Kontakten gekommen sei", sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Dabei habe das Paar sado-masochistische Fantasien ausgelebt. Ralf M. gestand, dabei auf Joe B. im Schlafzimmer mit dem Schraubendreher eingestochen zu haben. Ob er zuvor schon geplant hatte, seinen Liebhaber zu töten, steht noch nicht fest.

Ralf M. erzählte den Beamten dann, wie er danach den Leichnam zerstückelte. Wohl nicht nur, um den Toten zu beseitigen. "Bei der Zerstückelung könnten Kannibalismus-Fantasien des Tatverdächtigen eine Rolle gespielt haben", sagte ein Ermittler der Mordkommission. Es gebe durchaus Parallelen zum Kannibalen-Fall in Rotenburg an der Fulda. Dort hatte am 10. März 2001 der inzwischen wegen Totschlags verurteilte 42-jährige Armin Meiwes einen Tempelhofer Elektrotechnik-Ingenieur geschlachtet und gegessen. Opfer und Täter hatten sich in einem Kannibalen-Chat kennen gelernt.

Ralf M. galt in seiner Wohngegend als unauffälliger Typ. "Er war freundlich, eher unscheinbar, wenn er sich Zigaretten kaufte", sagt der Besitzer des Ladens gegenüber. Ein Mal in der Woche sei Ralf M. zu ihm in den Laden gekommen. Auch Nachbarn von Ralf M. können nichts Auffälliges berichten. "Mehr als Guten Tag und Auf Wiedersehen hat man nicht mit ihm gesprochen", sagt ein Mann. Nie habe er Ralf M. mit einem Partner oder einer Partnerin gesehen. "Der kam ganz selten aus seiner Wohnung".


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Donnerstag, 07. Oktober 2004 
Der Tatort
Lesen Sie auch:
• Anstreicher unter Verdacht des Kannibalismus
• Das Herz des Toten lag im Kühlschrank
Die Tat geschah in einem Wohnhaus an der Kopfstraße in Neukölln. Die Straße gehört zum Rollbergviertel, in dem vor Monaten ein Beamter des Spezialeinsatzkommandos bei einem Einsatz erschossen worden ist. Seitdem fährt die Polizei verstärkt Streife in diesem Kiez, in dem die Arbeitslosigkeit sehr hoch ist. Das Viertel, in dem es rund 2 000 Wohnungen gibt, war eines der ersten, das ein Quartiersmanagement erhielt.

Das fünfgeschossige Haus, in dem der Täter wohnte, wurde in den 70er-Jahren erbaut. In dem Gebäude gibt es 15 Wohnungen. Sie sind alle bezogen. Die Wohnungen sind unterschiedlich geschnitten. Ein Teil der Wohnungen erstreckt sich über zwei Etagen. Das Haus wird von der Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land verwaltet.

In dem Gebäude wohnen neben deutschen Familien auch Türken und Polen. Nachbarn berichten von einem friedlichen Miteinander.

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 berliner kurier

Berlin - Kannibalen Mord in Berlin. Ein Neuköllner zerstückelt im Sex-Rausch seinen Liebhaber um ihn zu essen. Die unfassbare Tat erschüttert die Stadt.


Im Internet-Chat hatten sich der 41-jährige Neuköllner Ralf M. und der 33-jährige Friedenauer Joe R. kennen gelernt. Zweimal hatten sie sich schon in Ralf M.s Dachgeschosswohnung in der Kopfstraße getroffen.

Ihr drittes Treffen fand am Montag statt: Sie hatten Sex mit Sado-Maso-Praktiken, zu denen Gewalt und Schmerzen gehören. Sadisten erregt es, wenn sie anderen Schmerzen zufügen. Masochisten befriedigt der Schmerz. Ralf M. war der Sadist.

Was sein Opfer nicht ahnen konnte: Der 41-Jährige hatte Kannibalismus-Fantasien. In Ekstase erstach er seinen Liebhaber mit einem Schraubenzieher und zerstückelte sein Opfer teilweise

Er brach damit das letzte sexuelle Tabu – die Verschmelzung durch Aufessen.

Eineinhalb Tage lebte Ralf. M. noch mit der zerstückelten Leiche seines Opfers in seiner Wohnung. Erst Dienstagabend ging er zur Polizei und stellte sich.

Ralf M. lebt mit seinen zwei Katzen sehr zurückgezogen. Nachbarn beschreiben ihn als höflich und unauffällig. Seit einiger Zeit war der gelernte Maler arbeitslos.

Sein Opfer Joe R. hatte Geschichte studiert, war Lehrer und komponierte eigene Musik. Sein Vater war der stadtbekannte Kreuzberger Obdachlosen-Pfarrer Dr. Joachim R.

Gegen Ralf M. wurde Haftbefehl wegen Mordes erlassen.

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berliner kurier


Datum:    29.06.2004
Ressort:    Aus aller Welt
Autor:    -
Seite:    35

 

BEI EBAY IM INTERNET
Unglaublich! Brite versteigert sich an deutschen Kannibalen
3000 Euro wollte "Donnie, der Kannibale" für das "Frischfleisch" bezahlen
London - Der Menschenfresser Hannibal Lecter aus dem Thriller "Schweigen der Lämmer" mag Kino-Fantasie sein. Aber "Donnie, der Kannibale" ist echt. Und der begegnete einem jungen Briten, der jetzt um sein Leben bangt.


Es begann alles mit einem Scherz. Nach einer durchzechten Nacht hatte Daniel O Dee seinen Körper zur Versteigerung bei eBay eingestellt. Die Spezialisten des Online-Auktionshauses entfernten das Angebot umgehend.

Daniel staunte deshalb nicht schlecht, als er von "Donnie, dem Kannibalen" aus Hannover eine Mail erhielt, in der ihm 3000 Euro für "Frischfleisch" geboten wurden.

Daniel nahm die Sache gelassen, mailte zurück, das Ganze sei ein Scherz gewesen. Da wurde der Kannibale sauer: "Ich bin sehr enttäuscht, dass es dein eigener Körper war, den du verkaufen wolltest. Ich will so schnell wie möglich einen anderen. Ich zahle einen exzellenten Preis!" Als der Brite nicht mehr antwortete, kam umgehend die nächste Mail vom Kannibalen diesmal eine Morddrohung. Jetzt ermittelt die Polizei.

Im indischen Bhopal nahm die Polizei unterdessen zwei echte Kannibalinnen fest: Sie hatten ihren eigenen Vater angekettet, in Stücke geschnitten und zum Großteil verspeist. Dazu tranken sie sein Blut. Motiv: Er sei vom Teufel besessen gewesen
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berlinerkurier textarchiv


23.04.2004   Ressort: Aus aller Welt
NACHRICHTEN
Kannibalen-Drohung Rio de Janeiro - Anführer der Häftlingsrevolte im brasilianischen Rondonia (zehn Todesopfer, 170 Geiseln) drohen mit Kannibalismus. Wenn sie nicht Essen, Trinkwasser und...
dump/2004/0423/ausallerwelt/0042/index.html   100%

Datum:    23.04.2004
Ressort:    Aus aller Welt
Autor:    -
Seite:    35

 

NACHRICHTEN
Kannibalen-Drohung

Rio de Janeiro - Anführer der Häftlingsrevolte im brasilianischen Rondonia (zehn Todesopfer, 170 Geiseln) drohen mit Kannibalismus. Wenn sie nicht Essen, Trinkwasser und Strom bekommen, wollen sie weitere Zellenkollegen töten und sie am Spieß braten.

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berlinerkurier textarchiv

Datum:    06.01.2004
Ressort:    Aus aller Welt
Autor:    -
Seite:    35

 

Kannibale hatte die Festplatte voller Folterorgien
Kassel -


Eine düstere Welt voller Blut, Qual und Männerfleisch: Im Prozess gegen den Kannibalen von Rotenburg erzählten Polizisten gestern, was für "Leckerbissen" der Menschenfresser auf seiner Festplatte hortete.

Fotos von nackten Männern, gefesselt auf der Streckbank oder am Schlachthaken. Traktiert mit Peitschen, Messern und riesigen Penissen aus Plastik. Und zwischen diesen Sado-Fantasien ein echter Toter: Bernd-Jürgen B. (41) aus Berlin, wie er kopfüber ausblutet, wie Menschenmetzger Meiwes seinen Körper zerlegt.

Armin Meiwes (42) sagt, es war Tötung auf Verlangen. Jürgen B. habe sich ihm im Internet als "Schlachtjunge" angeboten. Der Staatsanwalt wirft Meiwes vor, Jürgen B. ermordet zu haben, um an der Leiche seine perversen Gelüste zu befriedigen.

Dass sich Meiwes an der Vorstellung, Menschen wie Vieh zu schlachten sexuell erregte, belegen die 3842 Folterbilder genau wie hunderte Emails an Gleichgesinnte. Stunden lang muss sich der Junggeselle in dieser bizarren Welt verloren haben. Gegen einen von Meiwes Online-Brieffreunden wird ebenfalls ermittelt - wegen "Vorbereitung einer kannibalistischen Tat".

BU: Kannibale und Folterfan: Armin Meiwes (42). Foto: ddp

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berlinerkurier textarchiv


Datum:    16.12.2003
Ressort:    Aus aller Welt
Autor:    -
Seite:    35

 

Kannibale hatte noch ein Opfer am Haken
Kassel - Im Kannibalen-Prozess sagte gestern ein Mann aus, den Menschenfresser Armin Meiwes (42) an seinem Metzgerhaken hatte und wieder gehen ließ. Schlacht-Fetischist Jörg B. (34) hatte sich im Internet als "Schlachtopfer" angeboten, für ein Rollenspiel. Als der nackte Koch dann kopfüber von der Kellerdecke hing, wurde ihm schlecht. Meiwes bedauernd: "Ich konnte ihm nicht mal mehr die Schnittmarkierungen aufs Fleisch malen!" Richter Mütze schwankt in seienr Entscheidung: "Mord ist genauso drin wie Tötung auf Verlangen".

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berlinerkurier textarchiv

Datum:    17.01.2003
Ressort:    Allgemeines
Autor:    -
Seite:    18

 

Nicht nur in Deutschland, auch im Rest der Welt gibt s Kannibalen
JAKARTA - Die Polizei in Indonesien hat einen Kannibalen festgenommen. Er soll die Leiche seiner 80-jährigen Nachbarin ausgegraben und davon gegessen haben. Der 30 Jahre alte Sumanto hat zugegeben, etwa zehn Scheiben vom Bein der Leiche frittiert und seinem ahnungslosen Vater serviert zu haben. Sumanto hatte die Leiche der Nachbarin einen Tag nach der Beerdigung ausgegraben und auf seinem Fahrrad nach Hause transportiert. Die Polizei hat bei seiner Festnahme mehrere Leichenteile sichergestellt, die auf einer Servierplatte angerichtet waren. Seinem Vater erklärte der Verdächtige, es handele sich um Ziegenfleisch. Den Rest des Körpers hat er hinter seinem Haus vergraben.

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Datum:    10.01.2003
Ressort:    Allgemeines
Autor:    -
Seite:    16

 

McDonald's wirbt jetzt mit Kannibalen
MÜNCHEN - Der jüngste Fall von Kannibalismus ließ den Deutschen den Atem stocken: Jetzt wirbt McDonald s mit Menschenfressern!

Ab heute ist der makabre Spot, entworfen von der Münchner Agentur Heye & Partner, in den Kinos Europas zu sehen. Zwei Außerirdische sind als Kannibalen unterwegs. Sie sind mit ihrem Ufo gelandet, haben Hunger und sind auf der Suche nach Erdlingen.

Vater Alien weiß, wo er leckere Opfer findet: Am Parkplatz eines McDonald s Restaurants. Der kleine Alien würde am liebsten sofort zuschlagen, als einige Burschen aus einem Auto steigen und aufs Lokal zusteuern. Der Papa hält ihn zurück mit den Worten: "Merk dir: Danach schmecken sie immer am Besten."

Ein Sprecher des Unternehmens: "Wir möchten den Spaß an der Marke neu und modern vermitteln." Angst, dass die Kundschaft sich ekelt, hat man bei McDonald s jedenfalls nicht. "Wir wollen junge Leute ansprechen. Ich glaube nicht, dass wir zu weit gegangen sind."

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Datum:    21.12.2002
Ressort:    Lokales
Autor:    *Mahmoud, Karim*
Seite:    09

 

Kannibale ließ sein Berliner Opfer ausbluten
ROTENBURG - Die Abscheulichkeiten im Menschenfresserdrama von Hessen sind um ein neues Detail reicher: So soll das Opfer nicht an Stichen in den Hals gestorben sein. Stattdessen verblutete der Berliner Bernd Jürgen B. (42) langsam, nachdem ihm der Penis abgehackt worden war.

Jetzt ist es amtlich: Bernd Jürgen B. aus Tempelhof stand unter Tabletten, als er sich in der Badewanne von Armin M. (41) schlachten ließ. "Möglicherweise nahm er zuzätzlich die Modedroge Poppers", sagt die Polizei (KURIER berichtete). Denn die erste Dosis Schlaftabletten wirkte nicht. Vermutlich aus Angst ließ sich der leitende Siemens-Angestellte vom Kannibalen zum Bahnhof nach Kassel zurückbringen. "Dann entschied er sich noch mal anders, kaufte neue Tabletten", so die Ermittler.

Nachdem ihn Armin M. den Penis abgetrennt hatte, soll das Opfer darum gebeten haben, ausbluten zu dürfen. Erst am Morgen danach ist er vor der Kamera zerlegt, anschließend aufgefressen worden.

Ex-Oberfeldwebel Armin M. , der von der selbst ernannten Hexe Ulla von B. beeinflusst worden sein soll, schmort weiter in einer Einzelzelle. Seine Internet-Kontakte sollen sich über ganz Europa erstreckt haben. km

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Datum:    13.12.2002
Ressort:    Lokales
Autor:    *Keikus, Claudia*, *Mahmoud, Karim*
Seite:    03

 

Dokumente des Grauens im Netz
Im Internet ging der "Metzgermeister" auf Opfersuche - und fand einen Berliner

n Suche jungen Mann zum Schlachten! Man glaubt es kaum, aber das Internet ist voll von solchen Kontaktanzeigen. Auf der Domain von "Necrobabes" versammelt sich eine bizzare Szene aus Kannibalen und Teufelsanbetern. Sie selbst betrachten sich als Abtrünnige der Dark- und Gothic-Szene, handeln auch mit Filmen und Fotos, auf denen Menschenschlachtungen dargestellt sind. In Menschenfresser-Foren dienen sich Männer und Frauen als Opfer oder Fleischer an. Hier ein paar Dokumente des Grauens:

"Lieber Franky," schreibt Hansi. "Ich suche schon länger einen erfahrenen Metzger, der mich mit einem Bolzenschuss-Apparat betäubt, danach absticht und abbluten lässt." Die Antwort kam prompt: "Wenn du kannst, dann wärst du ein prima Osterbraten, das heißt, Ostersonntag wäre da ein guter Termin. Franky."

Noch eine "Kost"-Probe: "Welcher erfahrene Metzger würde mich ( 22 Jahre, 164 cm, 54 kg )schlachten wollen? Würde die Art der herkömmlichen Hausschlachtung bevorzugen. Wie müsste ich mich vorbereiten und was erwartet mich dann?"

Und so geht es weiter, über hunderte von Seiten im weltweit erreichbaren Internet. km/kei

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Datum:    24.11.2000
Ressort:    Lokales
Autor:    -
Seite:    14

 

Auch Kannibalen haben Hirnschwamm
Alarm! Rinderwahn kann auch für Menschen tödlich sein

l Unsere größten Feinde sind die Winzlinge: Viren, Bakterien, Parasiten. Nun haben sie Konkurrenz - das Prion, ein Eiweißmolekül. Es führt bei Rindern zu BSE, bei Menschen zur Creutzfeld-Jakob-Krankheit (CJK) und der Variante vCJK.

Jeder Mensch produziert Prione (Funktion unklar). Gesund ähneln sie einer Spirale. Verheerend wird's aber, sobald sie sich aus unerklärlichen Gründen zusammenfalten. "Sie können dann nicht mehr abgebaut werden, stecken gesunde Prione an", sagt Susanne Glasmacher vom Berliner Robert-Koch-Institut. Die kranken Moleküle kletten sich an Nervenzellen im Gehirn, zerstören sie. Es entsteht ein Loch.

Nun hoffen Experten auf neue Erkenntnisse über vCJK. Die durch BSE übertragene Variante gleicht einer Krankheit aus Neuguinea: Kuru. Der Hirnschwamm verbreitete sich, weil Eingeborene aus rituellen Gründen die Gehirne ihrer Toten aßen. Glasmacher: "Gewebeproben zeigten ein ähnliches Bild."

Bitter ist der Rückschluss auf die Inkubationszeit: Obwohl Kannibalismus seit '57 in Neu-Guinea verboten ist, gab es bis vor kurzem neue Kuru-Fälle. Korrigieren müssen Forscher wohl auch Erkenntnisse über eine bestimmte Gen-Variante auf dem Chromosom 20, die alle vCJK-Opfer haben. Sie begünstigt das Verklumpen der Moleküle im Hirn. Viele Kuru-Tote hatten diese Variante nicht. bf

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Datum:    17.07.2000
Ressort:    Sport
Autor:    -
Seite:    42

 

Nun will Lewis Klitschko erlegen
Boxen

LONDON - Der "Weiße Büffel" war ein leichtes Opfer für die pfeilschnellen Fäuste des Champions. Schwergewichts- Weltmeister Lennox Lewis (WBC/IBF) bleibt nach seinem K.o.-Sieg in der 2. Runde über Francois Botha (USA) der beste Boxer in der "Königsklasse".

In einer Demonstration von Stärke und Gelassenheit fertigte Lewis vor 9000 Fans in seiner Heimatstadt London den aus Südafrika stammenden Botha ab. Nach den leicht verdienten 12 Millionen Mark will Lewis nach einer Pflichtverteidigung gegen David Tua (Neuseeland) in diesem November gegen Europameister Wladimir Klitschko boxen. Lewis: "Das wäre ein guter Kampf für Europa." Der jüngere der beiden Klitschko-Brüder sagte: "Ich will diesen Kampf unbedingt."
Der Wahl-Hamburger hatte den US-Boy Monte Barrett im Vorprogramm durch Technischen K.o. in Runde sieben geschlagen. Klitschko: "Das war eine gute Erfahrung für mich, meinen Gegner mal nicht gleich nach zwei Runden k.o. zu schlagen." Ob er im Herbst zunächst Weltmeister Chris Byrd (USA) boxt, gegen den sein Bruder Witali im Frühjahr sein WBO-Championat verlor, oder seinen EM-Titel gegen Timo Hoffmann (Köln) verteidigt, ist noch unklar.

Derweil geht dem 34-jährigen Lewis, dessen Karriere sich dem Ende zuneigt, nur eines durch den Kopf - ein Kampf gegen den titellosen Mike Tyson. Die Lewis-Botschaft an den "Kannibalen" Tyson war klar: "Entweder er taucht hier auf, oder er taucht ganz ab." Tyson hatte unlängst in Glasgow dem Titelträger angedroht, ihm das Herz heraus zu reißen und seine Kinder zu verspeisen. js

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